Olsenbande-Drehorte in Kopenhagen: Auf den Spuren von Egon, Benny und Kjeld

Wer mit der Olsenbande aufgewachsen ist, kennt die Gesichter, die Sprüche und die Coups auswendig. Was viele Fans nicht wissen: Fast alle 14 Filme wurden tatsächlich in und um Kopenhagen gedreht. Viele dieser Schauplätze sehen heute noch fast genauso aus wie damals auf der Leinwand. Wer die dänische Hauptstadt besucht, kann buchstäblich durch die Filmkulisse seiner Kindheit spazieren.

Historisches Nordisk Film Studiogelände in Valby, Kopenhagen – Drehort der Olsenbande-Filme

Valby – Das Herz der Olsenbande-Filme

Der Stadtteil Valby im Südwesten Kopenhagens ist der wichtigste Ort für jeden Olsenbande-Fan. Hier lag das historische Studio 4 der Filmgesellschaft Nordisk Film, in dem der Großteil der Innenaufnahmen entstand. Rund um das Studiogelände liegen Straßen, die bis heute an die Filme erinnern – darunter sogar ein nach Regisseur Erik Balling benannter Weg. In den Wohnstraßen von Valby erkennen aufmerksame Fans außerdem die Kulisse, die als Wohnung von Kjeld und Yvonne diente. Wie genau sich ein Besuch im Studio-Viertel lohnt und was dort heute noch zu sehen ist, zeigen wir ausführlich auf unserer eigenen Seite zu Nordisk Film Valby.

Das Gefängnistor Vridsløselille – Wo alles beginnt

Jeder Olsenbande-Film startet mit derselben ikonischen Szene: Egon Olsen verlässt das Gefängnis, während Benny und Kjeld bereits mit dem nächsten großen Plan warten. Gedreht wurde diese Eröffnungsszene vor dem ehemaligen Staatsgefängnis Vridsløselille westlich von Kopenhagen. Die Straße davor trägt heute passenderweise den Namen Egon Olsen Vej. Das Gefängnis selbst wird inzwischen als Kulturzentrum genutzt. Alle Details rund um diesen legendären Ort und wie er heute zu besichtigen ist, finden Sie auf unserer separaten Seite zum Gefängnistor Vridsløselille.

Ehemaliges Gefängnistor Vridsløselille bei Kopenhagen – Original-Drehort der Olsenbande-Eröffnungsszene

Weitere Original-Schauplätze in Kopenhagen

Auch abseits von Valby und Vridsløselille lohnt sich die Spurensuche. Rund um den Rathausplatz (Rådhuspladsen) wurden mehrere Bürorequisiten und Straßenszenen der Filme verortet, und wer durch die Kopenhagener Altstadt schlendert, läuft an Kanälen und Fassaden vorbei, die in den 60er- und 70er-Jahren als Kulisse dienten. Die Kombination aus historischer Filmstadt und heutiger Kopenhagener Lebensfreude macht die Stadt zu einem einzigartigen Ziel für Fans, die mehr wollen als nur ein Museum.

Wie Sie die Drehorte wirklich erleben

Die meisten Originalschauplätze liegen verstreut über mehrere Stadtteile und sind auf eigene Faust nicht immer leicht zu finden – manche Straßennamen haben sich geändert, manche Gebäude gibt es nicht mehr. Wer die Highlights der Olsenbande-Drehorte kompakt und ohne Planungsaufwand erleben möchte, findet mit unserer Kultreise „Auf den Spuren der Olsenbande“ das passende Programm: eine geführte Reise nach Kopenhagen, die die wichtigsten Original-Schauplätze mit den klassischen Sehenswürdigkeiten der Stadt verbindet.

Egal ob Sie mit der Olsenbande in der DDR groß geworden sind oder die Filme erst später entdeckt haben – eine Reise zu diesen Orten ist eine Zeitreise in eines der beliebtesten Filmkapitel des deutschsprachigen Raums.

Kopenhagener Altstadt-Gasse in der Nähe historischer Olsenbande-Drehorte

Häufige Fragen zu den Olsenbande-Drehorten in Kopenhagen

Die meisten Innenaufnahmen entstanden im Studio 4 von Nordisk Film im Stadtteil Valby. Die berühmte Eröffnungsszene mit Egon Olsen wurde vor dem Gefängnis Vridsløselille gedreht, weitere Szenen entstanden rund um den Rathausplatz und in der Kopenhagener Altstadt.

Ja. Viele Originalschauplätze in Valby und rund um das ehemalige Gefängnis Vridsløselille sind bis heute gut erhalten und frei zugänglich. Manche Gebäude wurden umgenutzt, sind aber weiterhin gut wiederzuerkennen.

Die Straße vor dem ehemaligen Gefängnis Vridsløselille wurde zu Ehren der berühmten Eröffnungsszene der Olsenbande-Filme benannt, in der Egon Olsen dort nach seiner Haftentlassung von Benny und Kjeld abgeholt wird.

Grundsätzlich ja, allerdings sind viele Schauplätze über mehrere Stadtteile verteilt und ohne Ortskenntnis schwer zu finden. Eine geführte Kultreise verbindet die wichtigsten Original-Schauplätze mit den klassischen Sehenswürdigkeiten Kopenhagens und spart viel Planungsaufwand.

Die Filme kamen bereits in den späten 1960er-Jahren in die DDR und wurden dort mit einer eigenen, sehr beliebten Synchronisation ausgestrahlt. Über Jahrzehnte entstand so eine besonders treue Fangemeinde, die bis heute Kultstatus genießt.