Olsenbande Filme: Alle 14 Teile in der richtigen Reihenfolge

Egon, Benny und Kjeld – drei kleine Ganoven, ein „todsicherer“ Plan und garantiertes Chaos. Zwischen 1968 und 1998 entstanden 14 dänische Kriminalkomödien rund um die Olsenbande, die vor allem in der DDR zu einem der beliebtesten Filmklassiker überhaupt wurden. Wer heute eine Reise auf den Spuren der Bande plant, sollte die Filme kennen – hier finden Sie alle 14 Teile in der richtigen Reihenfolge.

Filmrolle und Kinoticket als Symbol für die Olsenbande-Filmklassiker aus Dänemark

Die Hauptfiguren und ihr Team

Egon Olsen, der Kopf der Bande mit dem ewigen „todsicheren Plan“, wurde in allen 14 Filmen von Ove Sprogøe gespielt. An seiner Seite: Morten Grunwald als Benny Frandsen, der loyale Fahrer, und Poul Bundgaard als der stets zwischen Familie und Verbrechen hin- und hergerissene Kjeld Jensen. Regie führte bei fast allen Filmen Erik Balling, der gemeinsam mit Henning Bahs auch die Drehbücher schrieb. Produziert wurden alle Teile von Nordisk Film in Kopenhagen – der ältesten noch existierenden Filmgesellschaft der Welt.

Die 14 Olsenbande-Filme im Überblick

  • Die Olsenbande (1968) – der Auftakt der Reihe, Premiere am 11. Oktober 1968
  • Die Olsenbande in der Klemme (1969)
  • Die Olsenbande fährt nach Jütland (1971)
  • Die Olsenbande und ihr großer Coup (1972)
  • Die Olsenbande läuft Amok (1973)
  • Der (voraussichtlich) letzte Streich der Olsenbande (1974)
  • Die Olsenbande stellt die Weichen (1975) – von vielen Fans als bester Teil der Reihe gehandelt
  • Die Olsenbande sieht rot (1976)
  • Die Olsenbande schlägt wieder zu (1977)
  • Die Olsenbande steigt aufs Dach (1978)
  • Die Olsenbande ergibt sich nie (1979)
  • Die Olsenbande fliegt über die Planke (1981)
  • Die Olsenbande fliegt über alle Berge (1981) – gemeinsam mit Teil 12 als große Abschlussgeschichte gedreht
  • Der (wirklich) allerletzte Streich der Olsenbande (1998) – das späte Comeback, 17 Jahre nach dem vermeintlichen Serienende
Kopenhagener Straßenszene im Stil der 1970er-Jahre, als die Olsenbande-Filme entstanden

Warum gerade die DDR die Olsenbande so ins Herz schloss

Ab 1970 brachte die DEFA die Filme mit einer eigenen, liebevoll gestalteten Synchronisation in die Kinos der DDR – und traf damit genau den Nerv des Publikums. Während die Bande im Westen nie richtig Fuß fassen konnte, wurde sie im Osten zum popkulturellen Fixpunkt ganzer Generationen. Warum das so war und wie tief diese Verbindung bis heute reicht, beleuchten wir ausführlich auf unserer Seite zur DDR-Kultgeschichte der Olsenbande.

Von der Leinwand zum echten Schauplatz

Fast alle 14 Filme wurden tatsächlich in und um Kopenhagen gedreht – viele der Originalschauplätze lassen sich noch heute besuchen. Wer mehr über die konkreten Drehorte erfahren möchte, wird auf unserer Seite zu den Olsenbande-Drehorten in Kopenhagen fündig.

Die Filme selbst noch einmal sehen ist schön. Aber an den Orten stehen, an denen Egon seine Pläne schmiedete, während man die Straßen, Fassaden und Kanäle Kopenhagens entdeckt – das ist ein Erlebnis für sich. Genau das bieten wir mit unserer Kultreise „Auf den Spuren der Olsenbande“ nach Kopenhagen.

Nordisk Film Studiogelände in Kopenhagen – Produktionsort aller 14 Olsenbande-Filme

Häufige Fragen zu den Olsenbande-Filmen

Es gibt insgesamt 14 dänische Olsenbande-Filme, entstanden zwischen 1968 und 1998. Norwegen und Schweden produzierten zusätzlich eigene, teils unabhängige Filmreihen mit demselben Bandenkonzept.

Unter vielen Fans gilt der siebte Film, "Die Olsenbande stellt die Weichen" von 1975, als bester Teil der Reihe – wegen seines besonders ausgefeilten Plans und Tempos.

Egon Olsen wurde in allen 14 Filmen von Ove Sprogøe gespielt, Benny Frandsen von Morten Grunwald und Kjeld Jensen von Poul Bundgaard. Alle drei prägten die Reihe über drei Jahrzehnte hinweg.

Nach einem positiv aufgenommenen Werbefilm mit dem Original-Trio 1996 entschieden sich Erik Balling und Henning Bahs, es noch einmal zu versuchen. So entstand 1998 der späte 14. Teil der Reihe.

Ja, der Großteil der Filme entstand im Studio 4 von Nordisk Film im Kopenhagener Stadtteil Valby sowie an zahlreichen Originalschauplätzen in der Stadt, die bis heute besucht werden können.